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Chemnitz

Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"


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Chemnitz Printview

Am 8. November den Opfern der Pogromnacht gedenken

08.11.2013
10:00 bis 11:00

Stephanplatz

 

08.11. 10.00 Uhr, Stele am Stephanplatz, früherer Standort
der Chemnitzer Synagoge
Gedenken an die Opfer der Pogromnacht vom 9. November
1938 (Die Veranstaltung wurde in Rücksprache mit der jüdischen
Gemeinde aus Rücksichtnahme auf den Sabbat vorgezogen

 

 

Adresse:
Stephanplatz
09111 Chemnitz
Erstellt:
14.10.2013
Zuletzt bearbeitet:
22.10.2013

 

Beschreibung

08.11. 10.00 Uhr, Stele am Stephanplatz, früherer Standort
der Chemnitzer Synagoge
Gedenken an die Opfer der Pogromnacht vom 9. November
1938 (Die Veranstaltung wurde in Rücksprache mit der jüdischen
Gemeinde aus Rücksichtnahme auf den Sabbat vorgezogen


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Ida Imgrund geborene Goldner Ahornstraße 32 (1884-1942): Schwer erkrankt, wurde ihr die helfende Operation verwehrt, so dass Ida Imgrund am 17. April 1942 verstarb.
Josef Tittmann, Ehefrau Herta (geb. Jaschek) und ihre Tochter Rachella Annenstraße 23 (heute Ecke Reitbahnstraße) Josef Tittmann (geb. 1906) floh 1937 von Chemnitz nach Polen, wo er einst geboren worden war. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Herta (geb. 1914 als Herta Jaschek) und ihrer 1938 geborenen Tochter Rachella entschied er sich nach der Auflösung des Ghettos Krakau am 12.11.1944 für die Flucht in den Tod. 
Julius Sommerfeld Antonplatz 15 (heute Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Käthe-Kollwitz-Straße) Julius Sommerfeld (geb. 1878), aufstrebender Kaufmann, Inhaber einer Tuchgroßhandlung und Hausbesitzer, wurde 1939 in „Schutzhaft“ genommen und in das KZ Sachsenhausen deportiert. Am 16. März 1940 wurde er dort ermordet.
Culp, Dagobert Apollostraße 4 Dagobert Culp (geb. 1882): Er wurde 1938 wegen „Rassenschande“ in Chemnitz verhaftet. Er wurde ins Zuchthaus Bautzen 1939 eingeliefert. Ein Jahr später wurde er nach Sachsenhausen gebracht und kam am 7. Februar 1940 ums Leben.
Walter Maleki Bernsdorfer Plan 12 Geboren: 1900; ermordet: 1944 im KZ Flossenbürg
Oskar Simon, seine Schwestern Käthe und Margarete Simon Bernsdorfer Straße 1 / Ecke Ritterstraße Der Kaufmann Oskar Simon (geb. 1880) wurde nach einer „Schutzhaft“ in Buchenwald am 10.05.1942 in das Ghetto Belzyce bei Lublin deportiert. Am 31.7.1942 wurde er in Chodel ermordet. Seine Schwester Käthe Simon (geb.1883), die zuletzt als Gemeindehelferin tätig war, wurde in Auschwitz ermordet, wohin sie am 2.3.1943 deportiert worden war. Auch die jüngere Schwester, die frühere Kontoristin Margarete Simon (geb. 1890), erlitt dieses Schicksal: 10.5.1942 Deportation und Ermordung in Belzyce.
Karla Jäcker Blankenauer Straße 101 Karla Jäcker (geb. 1928) wurde Opfer der Kinder-„Euthanasie“-Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes. Sie war eines von etwa 500 ermordeten behinderten Kindern der Kinderfachabteilung Leipzig-Dösen und starb am 8. September 1941.
Amalie Jordt Blücherstraße 17 Geboren: 1914, ermordet: 1937 in Bernburg
Ludwig Kohn Brauhausstraße 30 Ludwig Kohn (geb. 1878): Er wurde 1934 als tschechoslowakischer Staatsbürger in die CSR ausgewiesen. Da er politisch sehr aktiv war, wurde er nach Auschwitz deportiert und dort am 8. Juni 1943 ermordet.
Familie Alfred,Helene und Werner Konrad Lachmann Brückenstraße 14  
Jankel Rotstein Clausstraße 48 Geboren 1889, ermordet: 1942 im Ghetto Warschau
Georg Landgraf Dresdner Straße 38 Georg Landgraf (geb. 1885), Verlagsleiter der sozialdemokratischen Chemnitzer Volksstimme, war als Stadtverordneter und Gewerkschafter aktiv politisch tätig. Nach dem Verbot der Volksstimme am 1. März 1933 versuchten SA-Männer am 9. März die Geschäftsräume und die Druckerei des Verlags zu besetzen. Georg Landgraf stellte sich dagegen und verwehrte ihnen den Zutritt, woraufhin er durch zwei Pistolenschüsse ermordet wurde.
Hulda Müller, (geborene Kutzschbauch) Emilienstraße 55 Die Büroangestellte Hulda Müller, (1897 geborene Kutzschbauch), wurde nach Verbüßung einer einjährigen Haftstrafe im Frauenstrafgefängnis Leipzig-Kleinmeusdorf in „Vorbeugungshaft“ genommen und kam nach dem 6.6.1944 im KZ Ravensbrück zu Tode.
Dr. Fritz Gabriel Cohn und Ehefrau Flora Margot (geb.Bermann) Eulitzstraße 13 (heute zwischen Eulitzstraße 5 und 7) Der Rechtsanwalt Dr. Fritz Gabriel Cohn (geb. 1885) wurde 1938 in „Schutzhaft“ in Buchenwald genommen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Flora Margot (geb. 1892 als Flora Margot Bermann) gelang ihm 1939 die Flucht nach Norwegen, wo beide am 26.10.1942 verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden.
Famile Karl , Elsa und Sohn Edgar Pfifferling, Eulitzstraße 15 Familie Pfifferling, Karl Pfifferling und seine Frau Elsa Pfifferling geborene Friedrich (beide Jahrgang 1890): beide wurden im Mai 1942 deportiert und im Ghetto Belzyce bei Lublin ermordet Sohn Edgar Pfifferling (Jahrgang 1917): wurde 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet. Zwei Töchter konnten 1939 aus Deutschland emigrieren.
Alfred Pepperl Further Straße 32 (1907-1944): Alfred Pepperl wurde im Zuchthaus Zwickau inhaftiert, kam 1943 in die berüchtigte Strafdivision 999 und starb im September 1944 als Soldat im Zweiten Weltkrieg in der Ägäis.
Daniel Flieg (Vater von Stefan Heim) Gerhard-Hauptmann-Platz 13 (1880-1935), von den Nazis gedemütigte und entrechtet, am 9. Juli 1935 in den Tod getrieben
Herbert Berger Gravelottestraße 32, heute Franz-Mehring-Straße (1894-1943): Herbert Berger floh 1939 vor den deutschen Faschisten nach Belgien, wurde 1940 in Drancy verhaftet und nach Majdanek deportiert und am 31. Dezember 1943 ermordet.
Ernst Enge Hartmannstraße 24 Ernst Enge (geb. 1893) war antifaschistischer Widerstandskämpfer in Chemnitz. Seiner ersten Inhaftierung im Juni 1933 folgten zwei Jahre Haft im Zuchthaus Waldheim, 1939 eine weitere so genannte „vorbeugende“ Haft von sechs Wochen. Nach seiner Haftentlassung wurde er zur Zwangsarbeit in einem Chemnitzer Rüstungsbetrieb verpflichtet. Von dort aus organisierte er weiter den Widerstand, bis die Gestapo auf seine Spur kam und ihn am 26. September 1944 verhaftete. Er wurde nach schweren Folterungen durch die Gestapo im damaligen Polizeipräsidium am 17. Oktober 1944 in den Tod getrieben.
Hildegard Benda geborene Boas Haydnstraße 36 (1896-1942): Hildegard Benda floh 1939 vor den deutschen Faschisten nach Prag, wurde am 12. Februar 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 11. März 1942 in Izbica ermordet.
Luise Gerschler Heinrich-Heine-Straße 5 (1914-1940): Luise Gerschler lebte im Magdalenenstift in Chemnitz und von 1938 bis 1940 in der berüchtigten „Euthanasie“-Anstalt in Prina-Sonnenstein, wo sie am 18. Oktober 1940 ermordet wurde.
Ilse-Lotte Kupferberg Henriettenstraße 35 Ilse-Lotte Kupferberg besuchte hier die Schule.
Heinrich Kupferberg, Frieda Kupferberg (geb. Stein) und Tochter Ilse-Lotte Kupferberg Henriettenstraße 50 Heinrich Kupferberg (geb. 1882), Ehefrau Frieda Kupferberg (geb. 1882 als Frieda Stein) und Tochter Ilse-Lotte Kupferberg (geb. 1926) wurden am 10. Mai 1942 in das Ghetto Belzyce bei Lublin deportiert. Bei der Räumung des Ghettos durch die SS im Oktober 1942 wurden etwa 5300 Menschen ermordet, unter ihnen auch die Familie Kupferberg.
Neubert, Anna Hilbersdorfer Straße 66 Anna Neubert (geb. 1885 als Anna Hertel): Sie wurde wegen einer psychischen Erkrankung im Rahmen der Aktion T4 (NS-„Euthanasie“) am 23. Oktober 1940 in Pirna-Sonnenstein ermordet.
Elisabeth Voigt Hofer Straße - Ecke Albrechtstraße Elisabeth Voigt (Jahrgang 1887): Aufgrund ihrer Erkrankung wurde Elisabeth Voigt 1929 in die Heil- und Pflegeanstalt Zschadrass eingewiesen. Von dort wurde sie am 15. August 1940 in eine der NS-Tötungsanstalten, nach Pirna-Sonnenstein gebracht und hier noch am selben Tag bei der „Aktion T4“ ermordet.
Leopold Steinhardt und sein Sohn Hans Adolf Steinhardt Hoffmannstraße 45 Leopold Steinhardt (geb. 1883), Besitzer einer Trikotagenfabrik in Chemnitz, und sein Sohn Hans Adolf Steinhardt (geb. 1923) kamen am 18. November 1939 bei dem Schiffsunglück ums Leben, als der niederländische Passagierdampfer „Simon Bolivar“ vor der Küste Englands in ein deutsches Minenfeld lief. Ehefrau Erna Steinhardt und Tochter Lily Mirjam überlebten die Katastrophe.
Karl Goeritz und seine Kinder Frank-Stefan und Irene Beatrice Hoffmannstraße 52 Karl Goeritz (geb. 1900) war jüngster Sohn des Textilfabrikanten Siegmund Goeritz. Er zählte mit zu den bedeutenden privaten Kunstsammlern der Stadt Chemnitz um 1930, musste 1937 aber aus der Stadt mit seiner Familie nach Holland fliehen. Er, sein Sohn Frank-Stefan Goeritz (geb. 1932) und Tochter Irene Beatrice Goeritz (geb. 1938) ertranken bei der Überfahrt nach Chile am 18. November 1939, als die MS Simon Bolivar in ein Minenfeld vor der englischen Küste geriet und kenterte. Seine Frau überlebte als einziges Familienmitglied.
Dr. Felix Max Frank, seine Ehefrau Elisabeth (geb.Mosenthal) und Tochter Hildegard Hoffmannstraße 52 Der Fabrikant Dr. Felix Max Frank (geb. 1891), seine Ehefrau Elisabeth (geb. 1898 als Elisabeth Mosenthal) und deren gemeinsame Tochter Hildegard (geb. 1922) kamen am 18.11.1939 bei dem Schiffsunglück ums Leben, als der niederländische Passagierdampfer „Simon Bolivar“ vor der Küste Englands in ein deutsches Minenfeld lief.
Kurt Benjamin, Alice Dorothea Benjamin, Lutz Leo Benjamin, Hanna Benjamin Hohe Straße 9 Familie Benjamin wurde im Oktober 1944 im KZ Auschwitz ermordet.
Sigismund Nachmann, seine Ehefrau Bajla Ides Nachmann (geb. Dressler), die Kinder Ingrid , Joachim und Manfred Gerhard Nachmann Hospitalstraße 7 Sigismund Nachmann (geb. 1907), seine Ehefrau Bajla Ides Nachmann (geb. 1908 als Bajla Ides Dressler), die Kinder Ingrid Nachmann (geb. 1931), Joachim Nachmann (geb. 1934) und Manfred Gerhard Nachmann (geb. 1934) wurden bei der „Polenaktion“ Ende Oktober 1938 nach Polen ausgewiesen. 1942 wurde die ganze Familie im besetzten Polen ermordet. Verwandte der Opfer
Moritz Mecklenburg Hübschmannstraße 22 Moritz Mecklenburg (geb. 1880), Kaufmann, stammte aus Lübeck. Er lebte seit 1907 in Chemnitz, wo er bis 1932 Mitinhaber der Firma E. Adler & Co., einer Metall- und Maschinengroßhandlung, war. Mit seiner Ehefrau Elise, geb. Adler, wanderte er 1939 nach Schanghai aus. Das dortige Leben war für die Neuankömmlinge nicht einfach, wovon im März 2013 Miriam Brookfield in den Kunstsammlungen berichtete. Moritz Mecklenburg starb am 17.03.1945 in Schanghai.
Hans Hartmann Hübschmannstraße 26 (1888-1941) und Regina Hartmann (1892-1942): Hans Hartmann wurde 1940 verhaftet, nach Sachsenhausen, Neuengamme und Dachau verschleppt und starb am 5. Februar 1941. Regina Hartmann, geborene Flieg, wurde am 14. Dezember 1942 deportiert und im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
Dr. Kurt Lichtenstein  Johannisplatz Zahnarzt und Kunstliebhaber Dr. Kurt Lichtenstein (geb. 1884), der hier bis Ende 1935 wohnte, zog 1936 nach Schönau-Teplitz (CSR). Während der Besetzung der Grenzgebiete floh er im Oktober 1938 nach Prag, wo er sich noch im selben Monat das Leben nahm, nach eigenen Angaben „aus Solidarität zur verhafteten Ehefrau“. Elsa Lichtenstein, die selbst nichtjüdischer Herkunft war und weiterhin in Sachsen wohnte, hatte ihren Ehemann „unerlaubt“ finanziell unterstützt 
Dr. Otto Goldhardt Kaßbergstr. 22 Geboren: 1885, ermordet: 1942 in Auschwitz
Leib Kleinberg Kaßbergstraße, Zugang zur ehemaligen JVA Der Kaufmann Leib Kleinberg (geb. 1902) wurde bei der „Polenaktion“ Ende Oktober 1938 gemeinsam mit seinen drei Brüdern nach Polen ausgewiesen. Nach seiner befristeten Rückkehr 1939 wurde er hier im Untersuchungsgefängnis auf dem Kaßberg in „Schutzhaft“ genommen, wo sich am 14.4.1940 das Leben nahm.
Hans Mire Kaßbergstraße, Zugang zur ehemaligen JVA Der frühere Advokat Hans Mire (geb. 1908) befand sich ebenfalls hier in „Schutzhaft“ und setzte seinem Leben am 17.5.1940 ein Ende. Die „Furcht vor Unterbringung in einem Konzentrationslager“ hatte ihn zu diesem Schritt veranlasst. Seine Urne wurde am 17.6.1940 nach Prag überführt. 
Dr. Ludwig Katzenstein Katharinenstraße 2 (heute Katharinenstraße10) 1887 geboren, 1943 im KZ Auschwitz ermordet (Opfer der Verfolgung und Ermordung von Juden während des Nationalsozialismus)
Franz Molch Klinik Dresdner Straße Franz Molch (geb. 1871) wurde Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes. Nach einer Zwangseinweisung in die Nervenklinik Chemnitz und anschließender „Verlegung“ nach Zschadrass wurde er im Rahmen der „Aktion T4“ am 12.8.1941 in Pirna-Sonnenstein ermordet.
Hugo und Sohn Julius Sussmann Kopernikusstraße 16 Hugo Sussmann (geb. 1881) wurde nach der Liquidierung seines Unternehmens Gebrüder Sussmann AG zu Zwangsarbeit verpflichtet. Dass er in ein nicht für Juden zugelassenes Straßenbahnabteil einstieg, wurde sein Verhängnis. Er wurde 1944 in Chemnitz verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er am 12. August 1944 ermordet. Sein Sohn Julius Sussmann (geb. 1922) konnte 1939 nach Holland fliehen. Der Neubeginn gelang ihm allerdings nicht. Er vereinsamte und beging am 12. August 1940 Selbstmord in Amsterdam.
Familie Schalit Louis-Hermsdorf-Straße 7(heute Brückenstraße /Ecke Theaterstraße) Vater Meer Schalit (1884-1940) und die Töchter Hanni Abraham geborene Schalit (1914-???) und Sina Maas geborene Schalit (1920-1943). Meer Schalit wurde 1940 verhaftet und nach Sachsenhausen verschleppt, wo er am 6. März 1940 starb. Tochter Hanni ging 1939 von Chemnitz nach Breslau und wurde von hier nach Auschwitz deportiert und ermordet. Tochter Sina wurde am 1. März 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Hermann Eduard Gleicher Lutherstraße 5 (1878-1939), am 1. September 1939 verhaftet, verschleppt in das Konzentrationslager Buchenwald, starb hier am 1. Juni 1940
Nachmann, David Leib und Tochter Hanni Matthesstrasse 15 David Leib Nachmann (geb. 1882), der in den Anfang 1900 aus Russisch-Polen nach Chemnitz kam, erhielt 1938 die Ausweisung nach Polen. 1939 wurde er in Chemnitz verhaftet, nach Buchenwald gebracht und am 12. März 1942 in der „Euthanasie“-Anstalt Bernburg ermordet. Von seiner Tochter Hanni Nachmann (geb. 1922) gab es nach 1938 kein Lebenszeichen mehr. Sie wurde 1945 für tot erklärt.
 Walther Sachs und Ehefrau Gertrud (geb. Bernstein) Parkstraße 9 Der Fabrikant Walther Sachs (geb. 1872) floh 1933 gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud (geb. 1872 als Gertrud Bernstein) nach Holland. Der Internierung in Westerbork folgte 1944 die Deportation des Ehepaares nach Bergen-Belsen. Walther Sachs wurde am 15.4.1944 ermordet. Gertrud Sachs verstarb am 2.5.1945 in Tröbitz.
Ludwig Scharlach, seine Ehefrau Gerda (geb. Sachs) und Tochter Erika  Parkstraße 9a Der Kaufmann Ludwig Scharlach (geb. 1899), seine Ehefrau Gerda (geb. 1906 als Gerda Sachs) und deren gemeinsame Tochter Erika (geb. 1928) erlitten ebenfalls nach ihrer Flucht 1933 nach Holland das Schicksal der Internierung in Westerbork mit anschließender Deportation 1943. In Sobibor wurden alle ermordet.
Bruno Heidenheim Reichsstraße 15 Bruno Heidenheim (geb. 1885) wurde während der Reichspogromnacht 1938 in „Schutzhaft“ genommen und später zur Zwangsarbeit verurteilt. Auf Grund der körperlich schweren Arbeit unter unzumutbaren Bedingungen erkrankte er tödlich. Die nötige medizinische Versorgung wurde ihm verwehrt. Der Familienvater verstarb am 24.12.1940. Ehefrau und Tochter überlebten und emigrierten nach Kriegsende nach Australien.
Hermann Fürstenheim Reitbahnstraße (vor Eingang Tietz) Hermann Fürstenheim (geb. 1877), der ab 1904 als Geschäftsführer die Chemnitzer Filiale des Kaufhauses Tietz leitete, fiel am Morgen des 10. November 1938 in seiner Villa einem Mordanschlag zum Opfer.
Arnold Winter Sonnenstraße 16 1906 geboren, 1943 in Paris hingerichtet (Widerstand in der Wehrmacht)
Bernhard Stieglitz und Jette Tamler Stefan-Heym-Platz 1 Konditor Bernhard Stieglitz (geb. 1910) und Verkäuferin Jette Tamler (geb. 1902) hatten hier im damaligen Kaufhaus Schocken ihren Arbeitsplatz. Bernhard Stieglitz wurde nach längeren Aufenthalten in der Nervenheilanstalt Chemnitz und der Landesanstalt Zschadrass im August 1939 nach Polen ausgewiesen und dort später ermordet. Jette Tamler wurde am 10.5.1942 in das Ghetto Belzyce bei Lublin deportiert. Bei der Räumung des Ghettos durch die SS im Oktober 1942 wurden etwa 5300 Menschen ermordet, unter ihnen auch Jette Tamler.
Dr. Arthur Weiner Stollberger Straße 41(heute im Bereich Straßenbahnhaltestelle Parkstraße stadtwärts) 1877 geboren, 1933 bei Rochlitz ermordet (Opfer der Verfolgung und Ermordung von Juden während des Nationalsozialismus)
Paul Fischer Straße der Nationen 56 Paul Fischer, ermordet am 6. März 1933 durch die SA vor dem Hansa-Haus
Dr. Ernst Cohn Uhlichstraße 20 Dr. Ernst Cohn (geb. 1901), Zahnarzt, hatte seit Januar 1932 eine Assistentenstelle an der Zahnklinik der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Chemnitz. Im März 1933 wurde er entlassen und wanderte nach Palästina aus. Er kehrte später nach Europa zurück und nahm am Bürgerkrieg in Spanien teil. Er war Chef des Sanitätsdienstes der Brigaden in Murcia. Später lebte er in Kolumbien, wo er 1944 freiwillig aus dem Leben schied.
Rosa Brudner Untere Aktienstraße 14 Rosa Brudner (geb. 1884 als Rosa Granditz): Sie wurde am 10. Mai 1942 ins Ghetto Belzyce deportiert und ermordet.
Dr. Richard Felix Voigt Walter-Oertel-Straße 38 1888 geboren, 1940 in Pirna-Sonnenstein ermordet (Euthanasieopfer)
Ludwig Salgo Weststraße 24 (1889-1942) und seine Frau Laura Salgo geborene Friedrich (1895-1942), am 13. Juli 1942 deportiert und im Ghetto Belzyce ermordet
Generaloberst Friedrich Olbricht Wielandstraße 6 Geboren: 1888, ermordet: 1944 in Berlin
Max Pinkus Zöllnerstraße 6 1884 geboren, 1943 im KZ Auschwitz ermordet (Opfer der Verfolgung und Ermordung von Juden während des Nationalsozialismus)
Avram und Alta Basia Avramovici Zschopauer Straße 107 Avram Avramovici (geb. 1885) aus Rumänien und seine Frau Alta Basia Avramovici (geb. 1889) wurden 1942 ins Ghetto Belzyce deportiert. Sie versuchten zu fliehen, wurden jedoch gefasst und ermordet.
Zita Sonder, Ludwig Motulski Zschopauer Straße 74 Zita Sonder, ermordet 1943 im KZ Auschwitz. / Ludwig Motulski, ermordet 1942 im KZ Belzec
Rudolf Harlass Zwickauer Straße 187 Hier wohnte Rudolf Harlass (geb. 1893), der als Mitglied der KPD aktiven politischen Widerstand leistete. Nachdem er 1933 bereits in Sachsenburg inhaftiert war, kam er 1944 im Zusammenhang mit der „Aktion Gitter“ in das Polizeigefängnis Chemnitz, wo er am 6.12.1944 in den Tod getrieben wurde.



Stolpersteine Chemnitz in der Wikipedia

 

Hinweis: An die Steine muss man schon mit etwas Scheuermittel ran. Man sollte nur aufpassen, dass der Kratzschwamm etc. nicht zu grob ist, da das Messing auch zerkratzt werden kann und dadurch schneller wieder verdreckt. Also Putzmittel zur Mahnwache bitte nicht vergessen, auch eine Kerze und Blumen sollte jeder selbst mitbringen!